200 Jahre eigenWohl

Die Stadt mit dem Kleeblatt im Wappen hat sich trotz der städtebaulichen Entwicklung der vergangenen 200 Jahre ihre grünen Oasen bewahrt und weitet diese, wo möglich, weiter aus. Schon der erste Bürgermeister Fürths, Franz Joseph von Baeumen, ließ in seiner Amtszeit mehrere tausend Bäume zur Stadtverschönerung pflanzen und mit dem in den 1950er Jahren angelegten Stadtpark besitzt Fürth eine der reizvollsten Parkanlagen der Region. Und immer wieder entstehen neue Erholungsräume wie etwa in den vergangenen Jahren der Südstadtpark.

Von keinem Punkt der Innenstadt benötigen die Fürtherinnen und Fürther mehr als zehn Minuten Fußweg, um ins Grüne zu gelangen. Dafür sorgen vor allem auch die großzügigen und geschützten Talauen um die Flüsse Rednitz, Pegnitz und Regnitz, die Fürth umgeben. Ein breiter Raum für Natur, Flora und Fauna, den man in vielen anderen Städten in dieser Vielfalt nicht vorfindet.

Eines der Top-Themen in diesem Kapitel ist die Kunstaktion „Airborne – kunst.fliegt“, bei der der Kulturring C und weitere Künstler am 30. Juni und 1. Juli verschiedene Flugobjekte im Stadtpark in die Luft schickt.

Einen öffentlichen Raum unter freiem Himmel nimmt die Künstlerin Barbara Engelhardt in Beschlag: Von 25. Juli bis 12. August fügt sie in der Dr.-Max-Grundig-Anlage viele verschiedene Sitzgelegenheiten zu einem skulpturalen Ornament zusammen, das Passantinnen und Passanten zum Verweilen einlädt.

Neben Kunstprojekten und Veranstaltungen in den Erholungsanlagen geht es bei "Fürth im Grünen" auch um nachhaltige Projekte, die das Erscheinungsbild der Kleeblattstadt über Jahrzehnte hinweg prägen werden.

 

Noch heute zählt der Fürther Stadtpark zu den bedeutendsten Gartenbaudenkmäler Deutschlands. Konzipiert und gestaltet wurde er anlässlich der Gartenschau Grünen und Blühen 1951 von Hans Schiller, einer der herausragenden Persönlichkeiten der Fürther Stadthistorie. Foto: Stadtarchiv Fürth
Noch heute zählt der Fürther Stadtpark zu den bedeutendsten Gartenbaudenkmäler Deutschlands. Konzipiert und gestaltet wurde er anlässlich der Gartenschau Grünen und Blühen 1951 von Hans Schiller, einer der herausragenden Persönlichkeiten der Fürther Stadthistorie. Foto: Stadtarchiv Fürth
Stand: 16.11.2017

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