Gemeinsam Gärtnern in der Friedensanlage

Bereits an mehreren Standorten in Fürth wird im öffentlichen Raum gemeinsam gepflanzt, gegärtnert und geerntet. Als eines der nachhaltigen Vorhaben im Festjahr „200 Jahre eigenständig“ hat die Stadt Fürth in der Friedensanlage nun für rund 45 000 Euro ein weiteres „Urban-Gardening-Projekt“ auf 400 Quadratmetern umgesetzt und lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, den essbaren Garten gemeinsam zu bewirtschaften und zu nutzen.

Wer sich an Zucchini, Mangold, Süßkartoffeln, Gundermann, Kapuzinerkresse, Rotkohl und Co. bedienen möchte, sollte jedoch folgendes beachten: Nicht alle der liebevoll angepflanzten Beete stehen der Allgemeinheit offen, wie Helga Baletta vom Verein Interkultureller Garten, der als Pächter fungiert, bei der offiziellen Vorstellung betonte. So sehe das Konzept vor, dass die acht in der Mitte aufgestellten hellen Kästen ausschließlich Anwohnern gegen eine kleine Gebühr zur Verfügung stehen. Die Hobbygärtner wiederum bewirtschaften die acht außenrum platzierten, dunklen Hochbeete für die Allgemeinheit – gießen und pflanzen somit auf eigene Kosten. „Dieses Engagement soll honoriert werden, daher bitten wir, dass die Regeln beachtet werden“, so Balletta.

Die kleine Oase nahe des Friedhofs ist zudem das neue Zuhause von zahlreichen Bienen der Imkerei Binder, die hier zwischen all den Blumen und von der Stadt gepflanzten Beerensträuchern fleißig Honig produzieren sollen.

Wer Salat, Mangold oder Kohlrabi ernten möchte, sollte beachten, dass nicht alle Hochbeete der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Foto: Gaßner
Wer Salat, Mangold oder Kohlrabi ernten möchte, sollte beachten, dass nicht alle Hochbeete der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Foto: Gaßner
Stand: 7.8.2018

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